Kerstin Westphal: Mehr Sicherheit unterm Weihnachtsbaum

Geschenk, Foto: Brigitta Schneiter, Unsplash

21. Dezember 2017

EU-Kommission schlägt bessere Produktüberwachung vor

An Weihnachten werden häufig Kinderspielzeug und elektronische Produkte verschenkt. Erschreckend für viele VerbraucherInnen ist, dass diese oftmals nicht sicher sind: „Kinderspielzeug, Elektrogeräte und viele weitere Produkte haben sich in den vergangenen Jahren als schadhaft oder gar als gefährlich erwiesen“, sagt die fränkische SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal aus dem Ausschuss für Verbraucherschutz (IMCO) im Europäischen Parlament.

Blei und Schwermetalle im Spielzeug, krebserregende Kleidung oder Materialfehler im KfZ-Zubehör: Die Mängelliste vom Europäischen Marktüberwachungssystem RAPEX ist lang.

Deshalb schlägt die EU-Kommission eine neue Verordnung zur besseren Zusammenarbeit der nationalen Behörden vor. Durch einen verbesserten Informationsaustausch über Untersuchungen von unsicheren Produkten sollen fehlerhafte und gefährliche Gegenstände sofort aus dem Markt genommen werden. Außerdem werden die Kontrollen beim Import von Produkten verstärkt.

Made in Europe

„Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa müssen wieder in die einwandfreie Sicherheit von Produkten vertrauen können“, fordert Westphal. „Ich begrüße das neue Vorhaben der EU-Kommission - Produktsicherheit geht jeden an. Wir SozialdemokratInnen werden diesen Vorschlag jetzt ganz genau prüfen“, sichert Westphal zu.

Die Mitteilung der EU-Kommission kann hier aufgerufen werden.

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