Über mich

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Meine politische Arbeit hat vor über 30 Jahren begonnen. Ich habe mich damals über die politischen Verhältnisse geärgert. Aber Ärgern allein nützt nichts – deshalb bin ich damals Mitglied der SPD geworden.

Zusammen mit anderen Jusos habe ich über die dringend nötigen Änderungen in der Arbeitswelt, der Gleichstellungspolitik und der Wirtschaft diskutiert. Gemeinsam mit vielen anderen wollte ich für die Menschen vor Ort etwas erreichen. Deshalb habe ich für den Schweinfurter Stadtrat kandidiert und bin 1996 auch in dieses Gremium gewählt worden. In Schweinfurt, das Anfang der 90er Jahre von einer schweren Wirtschaftskrise betroffen war, habe ich den Fortschritt durch die europäische Strukturpolitik schnell bemerkt. Mit ESF- und EFRE-Mitteln konnten wir als Kommune wichtige Impulse für die Stadt setzen. Das hat meine Begeisterung für Europa noch verstärkt.

Denn für mich ist Europa, ist die EU, die faszinierendste politische Ebene. Seit über 60 Jahren bringt Europa die Menschen zusammen. Daran wollte ich mitarbeiten und habe mich deshalb sehr über meine Wahl ins Europäische Parlament 2009 gefreut. Ein guter Zeitpunkt, denn im gleichen Jahr trat der Vertrag von Lissabon in Kraft. Ein wichtiger Schritt für mehr Demokratie und Bürgernähe in Europa. 2009 war aber auch ein Jahr, in dem viele lernen mussten, dass der Markt eben nicht alles regelt. Gerade auf europäischer Ebene waren viele davon überzeugt. Gemeinsam mit meiner Fraktion habe ich mich von Anfang an dafür eingesetzt, dass die soziale Fortschrittsklausel Teil unserer Arbeitsgrundlage wird. Damit sollen die Folgen von europäischem Handeln für die Menschen in ganz Europa abgeschätzt werden. Für mich, für uns SozialdemokratInnen stehen also die europäischen Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt.