Kerstin Westphal: Welttag der Kranken - Auch in Europa Verbesserungsbedarf

Senioren, Foto: spd.de

08. Februar 2018

Projekt i-stay@home wurde durch EU gefördert

Der "Welttag der Kranken" am 11. Februar bietet weltweit Gelegenheit, sich mit Kranken und Krankheiten auseinanderzusetzen. Auch wenn Länder mit schlechtem Gesundheitswesen im Fokus stehen: In Europa gibt es durchaus noch Verbesserungsbedarf.

"Wer auf dem Land krank wird kann schon froh sein, wenn das nächste Krankenhaus irgendwie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Für Pflegebedürftige auf dem Land sieht es nicht besser aus. Es ist richtig, dass der Koalitionsvertrag mehr Investitionen in Krankenhäuser vorsieht und auch die Tele-Medizin ausbauen will" findet die fränkische Europaabgeordnete Kerstin Westphal (SPD).

EU-Gelder für E-Health-Angebote

Auch Gelder aus EU-Fonds können helfen, eine effektive, hochwertige und gut erreichbare Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. 17 EU-Mitgliedstaaten nutzen EU-Fonds zur Verbesserung der Gesundheits-Infrastruktur, zu besserem Zugang zu Gesundheitsversorgung und für sogenannte "E-Health"-Angebote.

"Mir hat das EU-geförderte Projekt 'i-stay@home' imponiert. Dort hat man untersucht, wie durch bessere Gesundheitsdienste eigenständiges Wohnen bis ins hohe Alter hinein sicherer gemacht werden kann."

Einer der Partner ist zum Beispiel die Josephstiftung in Bamberg. Hier wurde beim Start der EU-Förderung ein seniorengerechtes Gebäude zum Smart Home umgerüstet. Das sogenannte "AAL-Musterhaus" (AAL steht für Ambient Assisted Living) wurde mit Mitteln aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.