FÜR UNTERFRANKEN IN EUROPA – ZUKUNFT FÜR WÜRZBURG

Von der unterfränkischen EU-Abgeordneten zur Oberbürgermeister-Kandidatin in der unterfränkischen Bezirkshauptstadt Würzburg. Wie kam es dazu?

Kernbereich meiner Arbeit als EU-Abgeordnete war der „Ausschuss für regionale Strukturpolitik“ mit den Schwerpunkten Stadtpolitik, demographischer Wandel, regionale Förderpolitik. Zusammen mit meiner 12-jährigen kommunalpolitischen Erfahrung war dies die Grundlage für die WürzburgSPD, mir die OB-Kandidatur anzutragen. Ich habe das Angebot sehr gerne angenommen – Europapolitik und Kommunalpolitik sind eng miteinander verknüpft.

Inwieweit nutzt dir deine bisherige Abgeordnetentätigkeit im Wahlkampf und später dann im Amt der Oberbürgermeisterin?

Mein Bericht „Europäische Städteagenda“ ist Grundlage der EU für Stadtpolitik. Arbeitsplätze, bezahlbarer Wohnraum, Mobilitätswende, Umwelt: große Herausforderungen für alle Kommunen in Europa – bemerkenswerte Entwicklungsmöglichkeiten für eine lebens- und liebenswerte Zukunft auch meiner Heimatstadt Würzburg.

Klugheit, Maß, Zuversicht – aber Geld braucht es auch. Auch dank meiner EU-Arbeit sollen die Städte aus Brüssel mindestens bis 2027 Budgets zur Entbürokratisierung und zur Lösung von Aufgaben vor Ort bekommen. Meine engen Verbindungen zur EU will ich weiter nutzen, um für Würzburg die größtmögliche finanzielle Unterstützung zu erreichen.

Klar: Ich gehe gern auf Menschen zu. Ich war als EU-Abgeordnete vor Allem „kommunalpolitisch unterwegs“. Ich freue mich, zusammen mit der WürzburgSPD Stadtpolitik zu gestalten, statt nur zu verwalten. Jedes Gespräch mit den Menschen in Würzburg ist etwas Besonderes. Würzburg ist eine großartige Stadt!

Internetwahlkampf in Zeiten von Hass und Hetze im Netz – wie gehst du damit um?

Wir wollen einen fairen und sauberen Wahlkampf führen – online wie offline. Shaming und Blaming des politischen Gegners gehören nicht zu unseren Stilmitteln. Wer glaubt, mit Hass und Hetze etwas erreichen zu können, ist bei uns an der falschen Adresse. Soziale Medien eignen sich für einen unkomplizierten und direkten Zugang zu den Menschen, und www.kerstin-westphal.de ist immer einen Besuch wert!

 

 

ESSENTIALS FÜR WÜRZBURG

  • Mein Name ist Kerstin Westphal. Ich bin 57 Jahre alt, verheiratet, zwei erwachsene Kinder. Ich bitte Sie, mich nächstes Frühjahr zur Oberbürgermeisterin von Würzburg zu wählen. Ich bin für die Aufgabe vorbereitet: 10 Jahre war ich Abgeordnete im Europäischen Parlament mit Schwerpunkt „Regionale Strukturförderung“ (Zusammenwirken von Städten/Gemeinden/Regionen mit der Europaebene), zuvor 12 Jahre lang Stadträtin und Aufsichtsratsmitglied von Kommunalunternehmen.

  • Eine Stadt lebt durch ihre Einwohner. In Würzburg muss man gut und gerne wohnen wollen. Deswegen möchte ich mehr Wohnungsbau in Würzburg, sichere und erschlossene Stadtteile und bezahlbare Mieten.

  • Würzburg ist groß und großartig. Deswegen ist ein modernes Verkehrskonzept nötig, um mobil und fit von Ort zu Ort zu kommen. Ich möchte einen Ausbau des ÖPNV und eine intensive Förderung des Fahrradverkehrs. Würzburg soll so sicher und sauber sein wie andere Städte in Europa.

  • Eine Soziale Stadt hat Bürgersinn – gemeinsam und miteinander ist besser als vereinzelt und gegeneinander. Intelligente Stadtentwicklung (Nachhaltigkeit bei Bauten schafft Lebensqualität und Arbeitsplätze), Zusammenbringen der Handlungsträger in und außerhalb der Stadt, Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements: Wir gemeinsam für unser Würzburg!